Wir geben Seminare für Neuzüchter

Das Gebiss des Hundes

Die Geburt und ihre Komplikationen  Termin: 31.03.2012

 

Unsere Zertifikate, Weiterbildungsseminare

Pedigree Logo Maßnahmen zur Verbesserung der Fruchtbarkeit

                      Erbkrankheiten, Genetik und Parasiten 

                                                                                 Das Canine Hervesvirus, Krebserkennung, Grundlagen zur Erkennung  und Behandlung von Tumoren

                                            PetProfi                         Neugeborenenmedizin beim Welpen

                                            MARS                           von der Geburt bis zur Abgabe

                                                                                   Welpen und ihre Parasiten

                                            CFD                               Grundkurs Genetik I und II

                                                                                   Patella Luxation

                                                                                   Komplikationen bei der Geburt, Erkennung und Behandlung

                                           URCI e.V.                      Züchterseminar

                                           MARS                            Skelett, Knochenerkrankungen beim Hund, Behandlung/Vorbeuge

                                           MARS                            Krebs bei Hunden

 

Gebührentabelle für Tierarztkosten

http://www.kirasoftware.com/Tierarztkosten_Hunde.php 

Schutzimpfungen

Das wichtigste zuerst: Vertraut nicht blind eurem Tierarzt. Die wenigsten impfen so wenig wie möglich, da Impfungen einen großen Teil der Einnahmen vor allem kleinerer Praxen ausmachen.

Damit sind wir schon beim Impf-Leitspruch:
SO VIEL WIE NÖTIG, SO WENIG WIE MÖGLICH!

Viel hilft beim Impfen nämlich nicht viel. Im Gegenteil. Jede Impfung birgt mehr oder weniger hohes Risiko von Nebenwirkungen die wiederum mehr oder weniger heftig ausfallen (vom matten und schläfrigen Eindruck über Schwellungen und Sarkome bis hin zum Anfall und darauf folgenden Tod)

Die jährlichen Impfungen, wie sie auch heute noch ständig praktiziert werden, sind längst veraltet.

Forschungen zeigen, das die meisten Impfstoffe meist deutlich länger schützen, als angegeben. Manche sogar ein ganzes Leben lang.

Viele Buchstaben

Die Impfstoffe werden im EU-Heimtierpass mit Buchstabenkürzeln gekennzeichnet. Auch ich werde im Textfluss immer wieder zu diesen Abkürzungen greifen, deshalb in aller Kürze die Abkürzungen für die gängigsten Impfungen:

T= Tollwut
S= Staupe
H(=H.c.c) = Hepatitis
P= Parvovirose
L= Leptospirose
Pi= Parainfluenza= Zwingerhusten

Sinnvoll oder nicht?

Nicht jede Impfung, die vom TA empfohlen wird, macht auch Sinn.

Wichtig sind eigentlich nur Tollwut, Staupe, Hepatitis und Parvovirose.

Die oft geimpften Pi und L dagegen schützen kaum bis gar nicht und sind aber ziemlich nebenwirkungsreich (L). Diese Impfungen können getrost weggelassen werden.
Ich werde jetzt nicht im Detail darauf eingehen. Wer sich dafür interessiert findet auf www.haustierimpfung.de alle Erklärungen.

VORSICHT: immer wieder kommt es vor, dass trotz Absprache Pi bei SHP oder L bei T mitgeimpft wird. Ich würde mir darum immer erst die Ampulle zeigen lassen, bevor die Spritze aufgezogen wird

Gültigkeit

In Deutschland gibt es keine Impfpflicht. Ihr könnt euch also getrost von dem glaube verabschieden, dass die Impfungen immer gültig im Pass stehen müssen.

Allerdings ist eine gültige T Impfung Grundvoraussetzung für Reisen ins Ausland, für Besuche von Hundeausstellungen, Teilnahme an Turnieren und Hundesport (Hundeschule).

Eine gültige SHP Impfung wir von den meisten Hundeschulen und Hundesportverbänden ebenfalls vorausgesetzt.

Ich rate deshalb zu Impfstoffen von Herstellern, deren Impfungen auf drei Jahre zugelassen sind.
Vorreiter hierbei ist Intervet mit den Impfstoffen „Nobivac SHP“ und „Nobivac T“.

Eine drei jährige Tollwutimpfung wird übrigens immer anerkannt, solange sie nur als gültig eingetragen ist.
D gilt als Tollwutfrei, weshalb diese Impfung völlig ausreicht.

Einzige Ausnahme besteht bei Reisen nach Irland, Malta, Schweden und das Vereinigte Königreich. Hier ist ein bestimmter Impftiter notwendig. Dann kann aber einfach beim TA für wenige Euros eine Impftiter Bestimmung vorgenommen werden und sollte der Titer die Mindestanforderungen nicht erfüllen wird erst dann geboostet.

Impfplan

Bei Welpen empfiehlt sich eine Grundimmunisierung. Dabei wird im Alter von ca. 8 Wochen das erste Mal SHP geimpft, das zweite Mal dann 4 Wochen später noch einmal. Wenn die Welpen bei der zweiten Impfung bereits über 12 Wochen alt sind, kann bereits eine Gültigkeit von 3 Jahren eingetragen werden (siehe BPZ Nobivac SHP)!
Sind die Welpen unter 12 Wochen, muss mit 6 Monaten noch einmal geboostet werden.
Sehr häufig wird in diesem Alter aber bereits T mitgeimpft. Da ich niemals SHP und T am selben Tag impfen lassen würde, empfiehlt sich die erste T Impfung erst weitere 4 Wochen später. Da die Hunde dann bereits über 12 Wochen alt sind, kann die Tollwut Impfung dann auch wieder bereits auf 3 Jahre gültig geschrieben werden!!

Eine zweite Impfung unter 12 Wochen ist nur deshalb nötig, da die Welpen noch nicht genug Antikörper bilden können. Bei Hunden über 12 Wochen ist dies nicht mehr der Fall und eine einmalige Impfung reicht aus. Das bedeutet, dass auch erwachsene Hunde, die lange nicht mehr oder noch nie geimpft wurde KEINE Grundimmunisierung mehr brauchen, obwohl dies leider recht häufig von Tierärzten propagiert wird.

Und noch einmal deutlich: bitte T und SHP immer mit mindestens 3-4 wöchigem Abstand impfen lassen. Die sog. "volle Dröhnung" setzt dem Hund oft zusätzlich zu und ist deshalb nicht empfehlenswert.

Mein Hund ist bereits geimpft und ich möchte nun auf die drei-jahres-impfung umsteigen:

Braucht der Hund nicht unbedingt eine gültige Impfung aus einem der oben genannten Gründen (Ausstellung, Turniere, HuSchu,…), ist es nicht zwingend notwendig sofort zum angegebenen Zeitpunkt wieder impfen zu lassen.
Dann ist es auch möglich, einfach erst nach 3 Jahren nach dem angegebenen Impfdatum wieder nach zu impfen.

wurde also z.B. 2010 SH(A)PPi geimpft und die Impfung wurde ist 2011 als gültig eingetragen, würde ich dieser Anweisung nicht Folge leisten. Die Pi, die nur ein Jahr hält, ist sowieso für die Katz und die SHP hält min 3 Jahre. Es reicht also wenn ich diesen Hund erst 2013 wieder SHP impfen lasse.

Ansonsten ist der Umstieg oft ziemlich verzwickt. Gerade bei anderen Herstellern, wie z. B. Virbac, ist ein häufigeres Impfen scheinbar (laut BPZ) von Nöten.
Dann muss man meist in den sauren Apfel beißen und den Hund einmal unnötig impfen lassen, um einen Umstieg auf einen andere Hersteller und einen drei jährige Gültigkeit zu erreichen.
Die Diskussion mit dem Tierarzt

Wer diesen doch ziemlich neuen Impfplan durchziehen will, muss ich auf ziemlich heftige Diskussionen mit dem Tierarzt einstellen.
Sehr viele weigern sich einfach strikt so zu impfen.
Hier heißt es dann: hart bleiben. Kein TA hat das Recht zu entscheiden wie meine Hunde geimpft werden oder nicht. Um allerdings so eine Diskussion erfolgreich führen zu können, muss man sich einigermaßen gut auskennen und standhaft sei, um überzeugend genug zu wirken.
Es empfiehlt sich auch, immer den entsprechenden Beipackzettel in der Tasche zu haben. Diese findet man meist im Netz.

Aber es wirkt: nach eine 1 stündigen Diskussion mit meiner TÄ habe ich sie schließlich dazu gebracht Miro mit damals 14 Wochen SHP impfen zu lassen und auf 3 Jahre gültig zu schreiben. Lediglich die Anmerkung auf der Rechnung „Impfung SHP (auf eigener Wunsch); Besitzerin wurde aufgeklärt über die Impfempfehlungen“ zeugt noch von ihrem Groll gegen mich *hihi*
Weder mich, noch den Hund stört es.

Um einem größeren Konflikt aus dem Weg zu gehen empfiehlt es sich, vorher die TÄ in der Umgebung ab zu telefonieren. Dann kann man erstens nachfragen welcher Hersteller verwendet wird und zweitens, wie lange der TA gewöhnlich gültig schreibt.

Denn man glaubt es kaum und ich weiß es auch nur vom Hören sagen, aber es gibt tatsächlich auch TÄ die so wenig wie möglich impfen und sogar solch einen puristischen Impfplan empfehlen.

 

Der Zwinger und Zwingername

Z W I N G E R (Hundezuchtstätte)

Jeder Hundezüchter hat einen eingetragenen ZWINGER. Er ist im Besitz eines Zwingernamens, der vom Verein geschützt wird für die Zeit der Vereinszugehörigkeit. Was sollte ein guter Zwinger ausmachen:

  • 6qm Grundfläche pro Tier
  • ausreichendes Tageslicht
  • Heizmöglichkeiten
  • Versorgung
  • Außenausläufe
  • Körbchen oder Liegemöglichkeiten
  • Zuwendung und hundegerechtes Miteinander
  • Notapotheke

 

Die tierärztliche STAUDERKLINIK in Aachen

Eine Klinik die unmögliches, möglich macht.

http://www.tierklinik-aachen.de/index.php

Auch den Sachkundenachweis nach § 11 des TschG für Zuchtanfänger, ist dort möglich zu erwerben.

Siehe unter **Hilfen**

Wie erkennt man unseriöse Welpenhändler und Welpen­vermehrer:

Wo ist das Muttertier?
Lassen Sie sich das Muttertier unbedingt zeigen. Bei unseriösen Händlern werden Sie es nicht zu Ge­sicht bekommen. Wenn doch, beobachten Sie, ob es liebevoll mit den Welpen umgeht, ob die Kleinen zum Beispiel säugen dürfen. Haben Sie den Ein­druck, dass es sich um die eigenen Welpen handelt? Verstösst das Muttertier den Welpen, hat es kein Interesse an ihm, entfernt es sich von ihm? Dann können Sie davon ausgehen, dass es sich nicht um die leibliche Mutter handelt. Der Welpen­händler präsentiert Ihnen eine Alibi-Hündin. Keinesfalls kaufen!

Der Festpreis
Für einen Rassehund von anerkannten Züchtern zahlt man ab 600 Euro und mehr. Alles was deutlich darunter liegt, ist nicht marktüblich und daher unseriös. Erkundigen Sie sich bitte auch beim Verband für das Deutsche Hundewesen, VDH e.V.

Wo und wie wird verkauft?
Auf Parkplätzen, Märkten, dreckigen Höfen? Aus dem Bus, Koffer­raum, Pappkarton oder Drahtkäfig her­aus? Ein weiteres Indiz für Welpenhandel. Vorsicht auch bei Angeboten im Internet!

Fragen der seriösen Hundeverkäufer/Züchter 
Ein seriöser Züchter möchte wissen, in welche familiären und häuslichen Verhältnisse der Welpe kommt. Werden keine Fragen gestellt, geht es nur ums Geldverdienen.

Kaufvertrag??? 
Enthält er Namen, Adresse und eine Haftung des Verkäufers? Ist der Kaufpreis genannt?

Begutachtung der Welpen!!!!
Sind die Kleinen dünn oder durch Würmer aufgebläht? Liegen sie apathisch in der Ecke oder zeigen ein ungewöhnliches Verhalten? Ist das Fell dreckig und stumpf? Fiepen die Kleinen oder geben sie sogar keinen Laut von sich? Steht Wasser und Futter in der Nähe ?

Das unseriöse Angebot
Wie viele Rassen hat der Händler im Angebot? Bei mehr als 2 Rassen und mehr als vier Würfen im Jahr ist äußerste Vorsicht geboten. Hier handelt es sich nicht um Züchtung, sondern um Welpen­vermehrung, die größtes Tierleid zur Folge hat.

Die Verhandlung beim Hundekauf
Möchte man Sie mit Begriffen wie „Ratenzahlung, Rabatt, Lieferung frei Haus, Verhandlungssache” bei der Kaufentscheidung beeinflussen, können Sie in der Regel davon ausgehen, dass Sie es mit Hunde­­­händlern der übelsten Sorte zu tun haben. Diese Händler drängen auf einen schnellen, sofortigen Abschluss, ein weiterer Besuch ist nicht erwünscht.



 

 Kleiner Chi ganz preiswert

Anschaffungskosten ca. 1000€

Lebenserwartung ca. 15 Jahre

Jahresinvestition 66,66€

Monatsinvestition 5,55€

Tagesinvestition 0,18C ohne Futter und Steuer

Kleiner Chi ganz groß

 

 

 

Die schwarzen Schafe unter uns

Immer wieder treffe ich auf Züchter/Vermehrer, die sich aus der Zucht ein lukratives Geschäft ziehen. Der Lebensunterhalt wird somit gesichert und aufgestockt. Leider hat das Ganze einen bitteren Beigeschmack, indem man noch nebenbei Arbeitslosengeld II bezieht und die Zucht mal so eben verschweigt. Die Naivität der Ausbeuter ist grenzenlos und alle tun unschuldig mit der Begründung, ist mein Hobby.

Bei Arbeitslosengeld II gelten folgende Regeln, auch für Züchter

Zunächst einmal werden alle Einnahmen aus nicht selbstständiger, sowie aus selbstständiger Arbeit (auch Gewerbebetrieb und Land- und Forstwirtschaftlicher Betrieb) bei der Berechnung des ALG II angerechnet. Bei Einkommen aus selbstständiger Tätigkeit errechnen sich die Freibeträge aus dem erwirtschafteten Überschuss (Gewinn vor Steuern)

Jedem sollte klar sein, dass es sich hier nicht um ein Kavaliersdelikt handelt, sondern unangenehme Probleme mit sich bringen kann, bis zur Rückzahlung sämtlicher gezahlten Leistungen, und mitunter  empfindlichen Strafen zu rechnen ist.

Die jenigen, die eine <Versicherung an Eides statt< abgelgelegt haben, sollten bedenken, dass solch ein Delikt mit Gefängnisstrafe geahndet wird.

"Wer ehrlich ist, braucht nicht viel Heimlichkeit"

 

 Homöopathische Anwendungen

Impotenz/ Deckunlust


 Die Deckunlust kann natürlich auch in Verbindung mit der Hündin gesehen
werden, die auf Grund Ihrer Problematiken nicht attraktiv ist für den Rüden…wir
gehen hier von dem Problem beim Rüden aus:
 Hier versprechen die nachfolgenden Mittel Erfolg:
 Acidum phosphoricum D6: Übermüdeter, beanspruchter und nervöser Rüde
Agnus castus D4: bringt den Geschlechtstrieb auf ein normales Niveau
 Arnica D30: bei körperlicher Überbeanspruchung
 Damiana D1: bei absoluter Deckunlust
Ginseng D2: ein bekanntes Tonikum zur Stärkung
Yohimbinum D3: regt auch den Geschlechtstrieb an

Hodenhochstand
 

Anstatt einer Hormontherapie kann man bei
Hodenhochstand (wenn er nicht erblich ist)
folgendes ausprobieren:
 Cimicifuga D3 + Pulsatilla D3, 3x tägl., 6 Wochen
lang, ab dem 3. Lebensmonat
Oder Clematis D3, 2x tägl., 4 Wochen lang
 Andernfalls den Rüden aus der Zucht nehmen, da sehr wahrscheinlich
ein Kryptor- oder Monorchismus zu Grunde liegt

Bakterien, Keime und Herpes Canis


 Bei Fehlgeburten und/oder hoher Welpensterblichkeit (der
Welpe trinkt erst gut, verweigert aber plötzlich das Trinken), ist
eine bakterielle oder eine virusielle Ursache zu begründen.
l Da hilft nur, das Antibiotika Baytril 2,5%
 Dem Welpen auf die Zunge geben (s. auch beschrieben in dem
Buch von Frau Karin Biala Gauß „Chihuahua“ auf Seite 80)
 Präventiv kann man Mutter und Welpen paramunisieren mit
den Impfstoffen: Baypamun/Duphamun
 Diese Paramunisierung wirkt zur Stärkung der Abwehrkräfte
 Zudem sollte man am 1.-10. Tag der Läufigkeit und das zum
zweiten Mal 3 Wochen VOR Geburtstermin die Hündin gegen
den "Herpes Canis Virus" animpfen

 

 

Wann ist eine Hundezucht genehmigungspflichtig?

 

Wer gewerbsmäßig Hunde züchtet oder mit Hunden handelt, benötigt die Erlaubnis des zuständigen Veterinäramtes. Dies ist im § 11 Abs. 1 Nr. 3a des Tierschutzgesetzes (TierSchG) festgelegt. 


Das TierSchG sagt, dass bei der Haltung von mindestens drei fortpflanzungsfähigen Hündinnen oder mindestens drei Würfen nach § 11 Abs. 1 Nr. 3a TierSchG i.V.m. Nr. 12.2.1.5.1 der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Durchführung des Tierschutz-gesetzes vom 9.02.2000 in der Regel von einer gewerbsmäßigen Zucht auszugehen ist.

Gewerbsmäßigkeit im Sinne des Gesetzes handelt derjenige, der die Zucht selbständig, planmäßig, fortgesetzt und mit der Absicht einer Gewinnerzielung ausübt.

Es braucht demnach kein Gewerbebetrieb im herkömmlichen Sinne vorzuliegen, denn es genügt bereits, wenn man mehr als drei Zuchthündinnen (zuchttauglich) hat.

Wenn eindeutig ein großer Zuchtbestand vorliegt und zahlreiche Verkaufsanzeigen für die Welpen geschaltet werden, oder man kommerziell eine Homepage betreibt, spricht dies für eine klare Gewerbstätigkeit im Sinne des Gesetzes. Der Hundezüchter brauch eine Genehmigung für dieses vorliegende Gewerbe. Fehlt diese, ist das Veterinäramt dazu verpflichtet, die Hundezucht und den Handel zu verbieten, entschied das Verwaltungsgericht Stuttgart, Az.: 4 K 5551/98.

Hundezucht ist die planmäßig durchgeführte Verpaarung von Rassehunden, die das Zuchtziel, eine Optimierung des Rassestandarts verfolgen, in der Erwartung, dass die gewünschten Eigenschaften und Merkmale sich in den Nachkommen, erster und zweiter Generation vererben.

Voraussetzungen gem. § 11 Abs. 2 TierSchG für die Erlaubnis sind zu erfüllen:

Die verantwortliche Person muss auf Grund der Ausbildung (Tierpfleger) oder ihres bisherigen beruflichen oder sonstigen Umgangs mit Tieren die für die Tätigkeit erforderlichen fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten haben, Seminare für die Erteilung nach § 11 TSCHG besucht haben, hinzu kommt auch ein polizeiliches Führungszeugnis.

 die der Zucht dienenden Räume oder Einrichtungen muss den Anforderungen des § 2 TierSchG entsprechen, (pro Hund 3qm). artgerechte Ernährung, Pflege und Unterbringung der Tiere sind Vorraussetzung.

Eine Beurteilung des Bauaufsichtsamtes der Gemeinde wird in jüngster Zeit auch verlangt, um sicher zu stellen, dass es zu keiner Lärmbelästigung (Schallgutachten) kommt, denn in Wohngebieten ist die Zucht verboten.

 

Die Führung eines Zwingerbuches und regelmäßige Weiterbildung und Seminarbesuche, sowie andere Auflagen werden in der Erlaubnis festgelegt.
Mit dem Antrag auf Erlaubnis der Hundezucht gem. § 11 TSchG wird dem Hundezüchter eine gewerbsmäßige Hundezucht-Genehmigung erteilt. Sobald er drei Würfe im Jahr zieht, fällt er unter die Anmeldepflicht.

Für die Gewinnerzielungsabsicht spielt es keine Rolle, ob tatsächlich ein Gewinn erzielt wird. Gewerbsmäßig handelt der die Absicht hat, sich durch "regelmäßige" Tätigkeit eine nicht nur vorübergehende Einnahmequelle zu verschaffen.

Im übrigen handelt derjenige, der die gewerbliche Hundezucht vorsätzlich oder fahrlässig ohne die erforderliche Erlaubnis ausübt oder der vorsätzlich und fahrlässig einer mit einer solchen Erlaubnis verbundenen Auflage zuwiderhandelt, ordnungswidrig und kann in Härtefällen mit einer Geldbuße bis zu EUR 25.000.-- belegt werden, siehe BGB.

Welpensterben

"Vermeidbar oder natürliche Auslese"

 

Der Kampf um das Dasein:

Jedes lebensfähige normal geborene Lebewesen hat die "Chance" sich zu entfalten und sich der Natur zu stellen. In der Natur gelten andere Gesetze, die hart aber gerecht und effektiv sind. Der Mensch greift oft in das Geschehen ein, und so mancher Welpe überlebt die Selektion auf Grund des Einschreiten der Menschen. In der natur gilt nur ein Gesetz, " das Überleben ist abhängig von der Überlebensstärke und Fittness der Welpen......

Die 8 Thesen des Welpensterbens:

  • Totgeburt, Verluste bis zu 30%
  • Deckprobleme und Verlauf der Trächtigkeit
  • Antikörper sind nicht vorhanden
  • HC Infektionen
  • Haltungsfehler des Züchters
  • Probleme bei der Hündin in der Säugephase
  • Mißbildungen
  • Falsches Einschreiten des Menschen während der Geburt

Das Welpensterben:

Die Sterberate der Welpen wird durch fast 70% einer Infektion bestätigt. Viren schon in der Trächtigkeit bis hin zur Welpensterblichkeit bis zur 5. Woche ist die häufigste Ursache. Danach spielen die Mißildungen seitens durch falsche Verpaarung oder genetische Faktoren eine äußerst große Rolle. Auch Fehler in der Haltung, (Zugluft, Überhitzung... Fütterung, ist oft Grund des Welpensterben.

Immunologische Lücke im System:

Da die Welpen nach der Geburt fast ohne Antikörperschutz sind und die Antikörperspeicherung erst ab der 7. Lebenswoche möglich ist, sterben viele Welpen aufgrund von Infektionen, sei es im Uterus oder während/ nach der Geburt. Auch die Fehler in Fütterung und Haltung schwächen zusätzlich das Immunsystem der Neugeborenen.

Abhilfe: "Prophylaxe kann das Leben der Welpen retten"

  • Unterstützen Sie das Immunsystem der Welpen
  • Schaffen Sie optimale Bedingungen in der Wurfkiste (Desinfektion, Wärme, keine Zugluft, Erstickungsgefahr)
  • Füttern Sie die tragende Hündin mit optimalem reichhaltigen Futter und Milchprodukten.
  • Entwurmen
  • Füttern Sie die Welpen in der 4. Woche zu, und optimieren Sie die Mahlzeiten.
  • Kontrollieren Sie ihre Hündin, Gesäuge, Ausfluss, Parasiten, Augen und Ohren,Temperatur.
  • Meiden Sie Ausstellungen vor einer Deckung ihrer Hündin.
  • Vorsicht vor Fremdbesuchen nach der Geburt. Desinfektion und "Schuhe bleiben draussen" sind Pflichtregeln.
  • Lassen Sie Welpen und Hündin nach der Geburt vom TA untersuchen. (Hausbesuch)
  • In der Anfangszeit steht die Wurfkiste neben Ihrem Bett zur Kontrolle und schnellem Einschreiten bei Gefahr. (Die Hündin hat außerdem die optimale Ruhe).
  • Sorgen Sie für die tägliche Sauberkeit in der Wurfkiste. (Täglich wechseln der Laken und desinfizieren der Wände und Boden).
  • Meiden Sie Kontakt "ohne Desinfektion" der Hände.
  • Unterstützen Sie ihre Hündin mit Homöopathie in den ersten Wochen.
  • Versorgen Sie ihre Hündin mit B 150 und optimieren somit ihr Allgemeinbefinden.

 

  Aufgepasst beim Hundekauf ! Massenzüchter und Hundemessies

Der Anblick eines süßen Hundewelpen lässt bei den meisten Menschen alle eventuelle Bedenken fallen. Darauf bauen die professionellen Massenzüchter, die ihre Welpen kommerziell vermarkten wollen.

Gewerbliche Massenzüchter verfahren nach einer einfachen Devise:
Fließbandproduktion, versteckte Werbung, auch für andere Züchter, Züchter/Züchterin prahlt mit der Qualität seiner Zucht und macht Zuchtstätten nieder, die nicht im VDH oder anderen anerkannten Vereinen sind. Zuchtstätten sind meistens geteilt in mehreren Etagen. Nur vereinzelte Vorführhunde werden vorgeführt um einen guten Eindruck zu vermitteln. Massenzüchter vermitteln ihre Welpen auch ins Ausland durch gezielte Internetanzeigen.

Gerade diese, am Hund nur kommerziell interessierten Vermehrer, werben in Zeitschriften und besonders massiv im Internet. Durch professionelle Eigenwerbung und Welpenbeschreibungen auf den Internetseiten bemüht man sich, das Bild vom verantwortungsvollen Züchter zu vermitteln.

Hat der potentielle, ahnungslose Kunde den Zuchtbetrieb erst einmal betreten, schnappt fast immer die Falle zu. Ein Blick aus treuen Hundeaugen, ein wenig Kuscheln mit den Welpen und das Geschäft ist so gut wie gemacht.

Zu finden sind solche Massenvermehrer überall. Manche züchten nur eine Rasse, halten dann aber gleich 30 oder mehr Zuchthündinnen, andere haben sich auf die jeweils gängigen Moderassen spezialisiert und der potenzielle Käufer kann in den Zuchtanlagen ganzjährig aus Dutzenden von Welpen auswählen.

Sollten Sie eine solche Zuchtstätte vorfinden, erkundigen Sie sich beim ansässigen Veterinäramt ob der Züchter mit seiner Zucht schon auffällig geworden ist, oder wenden Sie sich an den Tierschutz.

 

Hundemessie-Syndrom 
 
 
Was ist ein Hundemessie?

 

Jemand der vorgibt Hunde zu züchten/halten, Sie grenzenlos vermehrt, aufnimmt und Sie nicht vermitteln kann, weil die Welpen/Hunde „sooooo schön“ sind.  Er handelt aus einem im Gehirn gesteuerten Zwang, alles behalten zu müssen. Er nimmt nicht wahr, dass er mit den vielen Tieren überfordert ist, und meistens muss der Tierschutz oder das Veterinäramt der Sache ein Ende bereiten, indem er die Tiere aus der Haltung herausnimmt.

Wie erkennt man einen Hundemessi?

Welpen, Hunde in Massen

Haltungsort meinstes verdreckt und verkotet, richt alles nach Urin, aufdringlicher, typischer Hundegeruch

Durch die Ansammlung der Tiere, sind sie oft abgemagert, ungepflegt, krank

Kennst DU den schon??? Handeln Sie, nicht reden, sondern handeln. „Rufen Sie den Tierschutz“. Sie retten damit viele Schnuppernasen, die dort keine Lobby haben. Auch in ihrer Nachbarschaft, gibts es vielleicht angebliche "Züchter" die meinen, bei Ihnen sei alles in bester Ordnung.

 

 

Der Techichi/Chihuahua

Die Annahme der Herkunft des kleinsten Hundes der Welt:

Man nimmt an, dass im Norden von Mexico, die Azteken den Chihuahua durch Einkreuzung anderer kleiner Hunde aus China züchteten. Belegbar durch die Schnitzereien der TOLTEKEN (Ureinwohner Amerikas) aus dem 9. Jahrhundert, die einen kleinen Hund mit runden Apfelkopf und grossen Fledermausohren darstellten. Der Techichi war auch ein Gesellschaftshund der Tolteken mit religiösem Hintergrund.

Der Techichi

 (ähnelt stark dem heutigen Chihuahua)

Fossilien des Techichi sind bei den Pyramiden von Cholula entdeckt worden. Diese Pyramiden entstanden schon im 2. Jahrhundert/v.Chr.  Selbst die Maja-Indianer im Süden von Amiland, hatten den Techichi im 5.Jahrhundert/v.Chr.auf ihren Tonskulpturen.

 

 

Liebe Welpenkäufer:

Ich möchte Euch zum Thema Transponder-Chip einige Erfahrungen mitteilen.                                          

Lest erstmal selber die beiden Schicksale der Schnuppernasen ohne Lobby.

http://www.chihuahuas-von-den-kleinen-prinzen.piczo.com/?cr=7&rfm=y                      

http://www.mightyheroes.de/sunny.htm                                                                                                         

                                                                                                                                                     

Diese Schicksale geben mir zu denken, und ich teile die Meinung vieler Züchter, dass für einen Welpen (Kleinhunde) wie unsere Chihuahuas, dieses Verfahren noch nicht ausgereift ist.

Ich rate jedem Welpenkäufer, seinen neuen Schützling nicht im Welpenalter zu chippen, sondern erst, wenn Sie das Erwachsenenalter erreicht haben, es sei denn, man muss die Schnuppernasen mit ins Ausland nehmen, da greift dann wieder die Chipppflicht.

Ich selber gebe von nun an meine Welpen geimpft, entwurmt aber ohne Chipp in die Hände der neuen Besitzer . Die Käufer bekommen allerdings die Kosten des Chippens erstattet, mit dem Hinweis, dass es nun in eigener Verantwortung liegt, ob Sie Ihren Schützling zu diesem Zeitpunkt chippen.

Solange es kein sicheres Verfahren für unsere liebenswerten Zöglinge gibt, bleiben unsere Welpen aus Sicherheitsgründen ungechippt. Die Verantwortung trägt alleine der Besitzer. Eure Schnuppernasen verlassen sich auf Euch, Ihr Welpenkäufer. Seit kritisch in eurer Meinungsbildung, damit euren Welpen dieses o.g. Schicksal erspart bleibt.

 

 

 

 

                                            

 

Brindle ist ein Mantelfarbton in den Tieren, besonders Hunde, Katzen, Vieh, Esel und Pferde. Es ist manchmal als "striped Tiger" beschrieben, obgleich das Brindle Muster subtiler als das des Mantels eines Tigers ist.

 Die Streifen der Farbe sind normalerweise dunkler als der niedrige Mantel, der häufig tawny oder graulich ist, obgleich sehr dunkle Markierungen auf einen Mantel gesehen werden können, der nur etwas heller ist.

 

Unsere Biene 6 Monate alt.

 

 

 

 Homöopathie für Hunde: Dosierung für alle Rassen und Größen (  direkt in die Lefzen.)

Abmagerung:    Jodum D30
Abszeße:   Hepar sulfuris D3 stündlich
Aggressivität: Dominanz  Platinum metallikum C 30   (1 x tägl. 10 Globuli)              
Allergie:  Apis D3
Analdrüsen:    Aesculus D3 (Chronisch: Silicea D30)
Angst:  Belladonna D30 (bei Angstbeißern Lachesis D200)
Appetitstörungen: Chininum arsenicosum D4
Aufbaumittel: Kalium phos. D12 (bei Schwäche Nux vomica D30)
Bindehaut:  Euphasia D3 (bei Entstehung durch Zugluft)
Biss-Stichwunden:  Ledum D4
Bronchitis:  Aconitum D6 stündlich (chronisch: Belladonna D6)
  • Darmkatarrh:                                                  Pulsatilla D6 (Durchfall morgens, Sulfur D6)
  •  
  • Darmparasiten:                                              Abrotanum D2 (bei Spulwurm Carduus marianus D3)

  • Deckunlust:                                                    Damiana D1 und Acidum phosphoricum D6 (morgens)

  • Eifersucht:                                                     Hyoscyamus D200

  • Eklampsie:                                                    Hyoscyamus D30 alle 10 Minuten

  • Ekzeme:                                                        Sulfur D6

  • Epilepsie:                                                      Zincum D6 und Apisinum D6 tägl. im Wechsel

  • Erbrechen:                                                    Cocculus D6

  • Furunkel:                                                      Hepar sulfuris D6

  • Gebärmutterentzündung:                           Pulsatilla D4 stündich

  • Gehirnerschütterung:                                 Arnica D3 im Wechsel mit Apis D3

  • Gelenkentzündung:                                    Belladonna D6

  • Gesäugeentzündung:                                Beladonna D4 stündlich

  • Geschlechtstrieb übermäßig:                  Platinum D6 bei Hündin  

  • Geschlechtstrieb Rüde:                           Agnus castus D6 

  • Geschwülste                                             Phytolacca D4

  • Haarausfall:                                               Lycopodium D12

  • Heimweh:                                                  Ignatia D30 alle 2 Stunden

  • Herz-Kreislauf:                                         Crataegus D1

    Herzkrankheiten:                                     Cactus pentarkan (3 x tägl. 1 Tabl.                  

    Herzkranklheiten:                                    Crataegus pentarkan (3 x tägl. 1 Tabl.)           

  • Hitzeschlag-Sonnenstich:                      Aconitum D6 alle 10

  • Sonnenstich/Schwindel:                       GesemiumD6

  • Husten:                                                    Beladonna D6 im Wechsel mit Bryonia D6

  • Impfungen-Schäden:                            Thuja D30 jeweils vor/danach

  • Läufigkeit-Regulierung:                        Nux vormica D6

  • Lungenentzündung:                             Aconitum D6 stündlich

  • Magenkatarrh:                                      Nux vomica D6/Pulsatilla D4

  • Milchmangel:                                       Urtica urens D30

  • Mundgeruch:                                       Mercurius sublimatus D6

  • Nasenausfluss:                                   Euphrasia D4

  • Ohrenentzündung:                             Pulsatilla D200 morgens und abends 2 Tage

  • Operation:                                           Arnica D6 vorher/nachher Arnica D30

  • Parasiten.Zecken:                              Belladonna D4

  • Pilzbefall/Haut:                                   Sulfur D6

  •  Reizhusten:                                       Spongia D6

  • Scheinschwangerschaft:                  Pulsatilla D30

  • Schlaganfall:                                      Arnica D3 im Wechsel mit Beladonna D4

  • Schleimbeutelentzündung:             Hepar sulfuris D3 im Wechsel mit Silicea D4, 8 Tage

  • Schuppen:                                         Sulfur D6

  • Staupe:                                              Phosphorus D12 im Wechsel mit Beladonna D4 1x/Std.

  • Sterilisationsfolgen:                        Aristolochia D15 und Thuja D3, 3 Wochen lang

  • Verbrennungen:                              Echinacea D1 stündlich

  • Vergiftungen:                                   Arsenicum album D6, bei Fleischver. Nux vomica D6

  • Verstopfungen:                               Nux vomica D6

    Tumore, Geschwulst:                    Viscum Album C30 (2 x tägl. 10 Globuli)                 

  • Wehenschwäche:                           Caulophyllum D6 und Secale cornutum D6 im Wechsel

  • Wundbehandlung:                          Calendula D2

  • Zahnen:                                            Belladonna D4

  • Zwingerhusten:                               Antimonium arsenicosum D6 merhrmals tägl. 

                            

     

     

    Homöopathie

     

    Wissenswertes zur Homöopathie

    Das Wort Homöopathie leitet sich von dem Wort Homoion pathos = ähnliches Leiden ab. Die Therapie erfolgt mit einem Medikament, welches nach dem Ähnlichkeitsprinzip ausgewählt wird, d.h. Sie sollten so genau wie möglich die Charaktereigenschaften Ihres Tieres beschreiben, sein Verhalten in der Familie und zu anderen Tieren, seine Ängste und seine Erkrankungen. Viele homöopathische Mittel ähneln sich und unterscheiden sich nur in Kleinigkeiten, z. B. zeigt das homöopathische Mittel „Causticum“ Heiserkeit morgens, „Phosphor“ dagegen Heiserkeit abends. Deshalb ist es für den Homöopathen wichtig zu wissen, wann die Erkrankung am schlimmsten ist.

     

    Homöopathie – Mittel ohne Nebenwirkungen?

     

    Nein!

    Beim falschen homöopathischen Mittel kann das so genannte Arzneimittelbild ausgelöst werden, d. h. wenn mein homöopathisches Mittel z. B. Heilung von Juckreiz im Arzneimittelbild hat, so kann der Juckreiz auch durch Gabe des homöopathischen Mittels ausgelöst werden.

     

    Sie haben also Nebenwirkungen und deshalb ist eine genaue Kenntnis der Arzneimittelbilder der einzelnen Homöopathika sehr wichtig!!

     

    Es gibt mehr als 5000 Mittel.

     

    WICHTIG:

     

    Wenn von 10 Hunden alle Schnupfen haben, kann es sein, dass 8 völlig unterschiedliche Mittel bekommen und vielleicht 2 das Gleiche. Weil es darauf ankommt, was ist in diesem Fall bei diesem Tier das Besondere der Erkrankung, und nicht der Schnupfen an sich. Hier ist der große Unterschied zur Schulmedizin. Diese sagt, bei Schnupfen nimm jenes Medikament. Es wirkt stofflich und diese Vorgehensweise versucht, das Symptom zu beseitigen. Ein Homöopatisches Medikament setzt nicht beim Symptom (z.B. Schnupfen) an, sondern gibt dem Patienten einen energetischen Reiz, so dass die sogenannte Lebenskraft des Patienten selbst dieses Symptom überwindet. Also liegt es auf der Hand, dass der eigentliche Schnupfen nicht das wichtige Symptom ist, sondern wie der Patient sich verhält, wie er leidet, wie er hustet oder schnupft, wie er frisst, etc., wenn er eben krank ist. eine richtige homöopathische Anamnese dauert deshalb so lange. (Ein gutes homöopathisches Computerprogramm kostet mehrere 1000 Euro!)

     

    BITTE:

     

    Tun Sie Ihrem Tier den Gefallen und wenden Sie Homöopatische Mittel nur an, wenn ein Kenner das richtige Mittel für Ihren Fall der Erkrankung (des Tieres) gefunden hat. Die energetische Wirkung darf nicht unterschätzt werden. Wenn Sie nicht glauben wollen was hier steht, machen Sie doch einen Selbstversuch: Hohlen Sie sich in der Apotheke die Globuli von „Alium Cepa C30“ (Zwiebel) und nehmen diese über 14 Tage jeden Tag 3 Globuli ein. Sie werden sehen, sie bekommen Symptome, welche dieses Mittel eigentlich zu heilen berufen ist (sozusagen das Umkehrprinzip, oder die sogenannte „Arzneimittelprüfung“. Damit wurden alle Homöopatischen Mittel auf Ihre Wirksamkeit getestet. Alium Cepa also, löst brennen in den Augen, Scharfer fliessender Schnupfen und Taubheit im Mund aus. Übrigens, bei der C30 ist kein Stoff mehr nachweisbar, aber die Symptome sind trotzdem unverkennbar. Probieren Sie es aus. Sie werden sehen, was für eine Kraft die Homöopathie hat!!

     

    Grundregeln in der Homöopathie

     

    Die Heilung der Erkrankung erfolgt nach den so genannten Heringschen Regeln:

    ·        Die Krankheit heilt von innen nach außen, d. h. erst wird z. B. die Leberkrankung geheilt und dann heilt erst der Juckreiz auf der Haut.

    ·        Von oben nach unten, d. h. erst heilt z. B. die Augenbindehautentzündung, dann der Fußpilz.

    ·        In der umgekehrten Reihenfolge ihres Auftretens, d. h. die neuste Erkrankung heilt als erstes, dann kommt die alte Erkrankung wieder, allerdings in einer milderen Verlaufsform, und heilt auch aus.

     

    Weitere Grundregeln in der Homöopathie:

    ·        Die Anwendung der Medikamente erfolgt in bestimmter Menge, Darreichungsform und in definierten Zeitintervallen.

    ·        Man unterscheidet akute von chronischen Krankheiten.

    ·        Man versucht Heilungshindernisse zu beseitigen, z. B. Übergewicht, falsche Ernährung, Bewegungsmangel, unregelmäßiger Tagesablauf usw.

    By Ernst Bamert *** Vielen Dank für die freundliche Unterstützung

 

 

                     Chihuahua 

                            FCI - Standard des Chihuahueno:

 

                    

Ursprung: Mexico: 

 

Verwendung: Gesellschaftshund

Allgemeines Erscheinungsbild: Kompakte Körperform, Schädel, Form eines Apfels.

Kopf/Schädel:  Schön gerundet (Apfelkopf), Stop: sehr ausgeprägt, tief und breit, die Stirn ist über den Ansatz des Fangs gewölbt.

Gesichtsschädel: Nasenschwamm: Mäßig kurz, geringfügig aufgeworfen. Jede Farbe erlaubt.

Fang: Kurz, von der Seite gesehen gerade, Ansatz breit, sich gegen die Spitze hin verjüngend.

Lefzen: Trocken, anliegend.                                      

Wangen: Wenig entwickelt/sehr trocken.

Kiefer/Zähne: Scherenbiss oder Zangenbiss. Vorbiss/Rückbiss sind nicht erlaubt.

Augen: Groß und von rundlicher Form, sehr ausdrucksvoll, nicht hervorquellend, dunkel. Helle Augen sind zulässig, aber nicht erwünscht.

Ohren: Groß, aufgerichtet, entfaltet und ganz geöffnet. Breit im Ansatz, in der Spitze verjüngend.

Hals: Obere Linie, leicht gewölbt. Länge: Mittellang. Form: Bei Rüden dicker als bei Hündinnen.

Haut: Ohne Wamme, Halskrause mit längeren Haar höchst erwünscht.

Körper: Kompakt und gut gebaut. Obere Profillinie: gerade. Widerrist: Wenig ausgeprägt. Rücken: Kurz und fest. Lenden: Stark muskolös. Kruppe: Breit und stark, flach oder leicht geneigt.

Brust: Brustkorb breit und tief, nicht faßförmig.

Rute: Hoch angesetzt und von mäßiger Länge. Hoch im Bogen, oder halbkreisförmig gerundet mit gegen die Lendengegend gerichteter Spitze. Niemals aber unterhalb der Oberlinie aufgerollt. Bei Langhaaren Federung.

Pfoten: Sehr klein und oval, gut auseinander stehende nicht gespreitzte Zehen.

Haarkleid: Kurzhaar, (kurz am Körper anliegend.Glänzend und in seiner Beschaffenheit weich. Langhhaar, (fein und seidig, schlicht oder gewellt, Haare länger bilden Federn an den Ohren, am Hals, Hinterseite, und Rute.

Farbe: Alle Farben sind zulässig.

Gewicht: Zwischen 1,5 und 3 Kg.                   

Fehler: Fehlen einzelner Zähne. Verdopplung von Zähnen, deformierte Kiefer, zugespitzte Ohren, Kurzer Hals, langer Körper, aufgezogener Rücken, abfallende Kruppe, Schmale Brust, flacher Rippenkorb, verdrehte, kurze Rute, Kurze Gliedmaßen, abstehende Ellenbogen, zu eng gestelle Hinterläufe.

Schwere Fehler: Schmaler Schädel, Augen klein, hervorquellend, langer Fang***, Vor und Rückbiss, Luxtration der Kniescheibe.

Ausschließende Fehler: Aggressiv oder ängstlich. Hirschähnlicher Typ. Sehr offene Fontanelle, Hängeohr oder kurzes Ohr, langer Körper***, fehlen der Rute, haarlose Stellen, Gewicht über 3 kg. Rüden müssen zwei normal entwickelte Hoden haben.

Wichtige Proportionen: Die Körperlänge ist etwas größer als die Widerristhöhe, fast quadratisch, speziell bei Rüden.Charakter, Wesen: Flink, aufmerksam, lebhaft und sehr mutig

 

                        DOGWATCHING: 

Körpersprache des Hundes

 

Warum bellen Hunde?

Es ist ein weitverbreiteter Irrtum, daß ein Hund, der bellt, angriffslustig ist.

Die Laute, die ein Hund von sich gibt, dienen vielmehr dazu, die "soziale Bezugsgruppe" auch die menschliche, zu alarmieren.

Die Botschaft lautet " Achtung"! Aufgepasst! Hier passiert was!!.

Das Signal gibt keinen Aufschluss darüber, ob es sich bei dem ankommenden um Freund oder Feind handelt, aber es bewirkt, daß nötige Vorkehrungen getroffen werden sollen!

Der Hund empfängt seinen Herrn/Frauchen zunächst mit lautem Gebell, sobald er identifiziert worden ist, folgt ein Bellen entweder als freundliche Begrüßungszeremonie oder es erfolgt der Angriff.

Hier ein Tipp: Der Offensivangriff eines Hundes ist völlig lautlos. Ein absolut furchtloser Hund springt direkt agressiv auf Sie zu und beißt zu. (Getestet bei Polizeihunden)

Auch bei einem fliehenden Hund ist selten ein Laut zu hören.

Lautäußerungen sind im wesentlichen Anzeichen für einen Konflikt oder Frustation.

Das Knurren:

Das Knurren ist ein Ausdrucksverhalten, das ein höheres Maß an Furcht signalisiert. Abwehrdrohen mit Zähnefletschen kann jederzeit in einen offenen Angriff übergehen.

Wenn die Furcht Oberhand gewinnt, welchseln sich Knurren und Bellen ab.

Die Botschaft des Hundes: <ich möchte dich am liebsten angreifen>, (Knurren), aber hole wohl besser erst Verstärkung, (Bellen).

Sprichwörtlich: <Hunde die bellen, beißen nicht>, enthält ein Körnchen Wahrheit, denn der Hund der bellt, ist selten mutig genug, um zuzubeißen, und der Hund, der beißt, hat es nicht nötig, mit seinem Gebell die caniden Gefährten zur Verstärkung herbeizurufen.

WUW, WUW     

 

 WIE GUT KÖNNEN HUNDE SEHEN?

Im Niedrigfrequenzbereich haben Hunde in etwa die gleiche Hörfähigkiet wie der Mensch.

Nur im Hochfrequenzbereich sind sie uns weit überlegen.

Ein Kind kann noch Schallwellen mit 30.000 Schwingungen pro Sekunde aufnehmen, beim Erwachsenen reduziert sich die Zahl auf 20.000 und im Alter sind es nur noch 12.000.

Bei Hunden liegt die obere Grenze zwischen 30.000 und 40.000 Schwingungen pro Sekunde.

Neueste Erkenntnisse zufolge sogar bei 100.000 Schwingungen in der Sekunde.

Der Hund ist dadurch in der Lage, Töne zu hören, die für das menschliche Ohr im Ultraschallbereich liegen.

Das Hunde so einen ausgeprägten Gehörsinn haben, liegt zweifellos an den Jagdtrieben Ihrer Ahnen, die fähig waren, selbst noch die leisesten Geräusche zu vernehmen.

Unsere Hunde besitzen diese Fähigkeit heute noch. Denken wir einmal an das Geräusch des Motors unseres Autos, dass Sie sofort erkennen, oder bevor wir den Schlüssel im Schloss unserer Eingangstüre drehen, weiß der Hund, sein Herrchen/Frauchen kommt nach Hause.

Aus Überlieferungen weiß man, dass wildlebende Wölfe das Heulen ihrer Artgenossen noch auf eine Enfernung von mindestens 6 Kilometer hören konnten.

Wau, wau 

Wie gut hören Hunde?

Im Niedrigfrequenzbereich haben Hunde in etwa die gleiche Hörfähigkeit wie wir. Nur im Hochfrequenzbereich sind sie uns weit überlegen.

In jungen Jahren kann unser Ohr noch Schallwellen mit 30.000 Schwingungen pro Sekunde aufnehmen, beim Erwachsenen reduziert sich die Zahl auf 20 000, und im Alter sind es nur mehr 12. 000. Bei Hunden liegt die obere Grenze zwischen 30 000 und 40 000 Schwingungen pro Sekunde, neuen russischen Erkenntnissen zufolge sogar bei 100 000 Schwingungen pro Sekunde.

Dadurch ist der Hund in der Lage, Töne zu hören, die für das menschliche Gehör im Ultraschallbereich angesiedelt sind. 

 

                                                               

                     

 

 

 

 

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